BGH zur Chefarztklausel

Wo Chefarzt draufsteht, muß auch Chefarzt drin sein!

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem Urteil die Rechte von Patienten gestärkt. Wer eine Behandlung durch den Chefarzt vereinbart, hat laut dem Urteil auch das Recht genau das zu bekommen.

Dem zu Folge darf ein Krankenhaus eine Operation bei der die Behandlung durch den Chefarzt vereinbart wurde, nicht z.B. von einen vertretenden Oberarzt durchführen lassen. Hierbei spielt der Ausgang der Operation keine Rolle.

Läßt das Krankenhaus eine Operation ohne ausdrückliche Einwilligung durch einen anderen Arzt als dem Chefarzt selbst durchführen, ist dies nach Auffassung der Karlsruher Richter rechtswidrig. Patienten können möglicherweise Schmerzensgeldforderungen stellen. Die Richter sehen in einem solchen Fall einen groben Vertrauensmissbrauch zwischen Klinik und Patienten als gegeben an.

 

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